Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Reiseveranstalters

Red Rock Adventures
Jörn & Daniela Bäumer GbR
Venusstrasse 1
D-47877 Willich

vertretungeberechtigte Gesellschafter: Jörn Bäumer und Daniela Bäumer (Adresse wie oben)

Telefon: 0049-2154-4729151
Email: kontakt@reroad.de
Internet: http://www.redrockadventures.de

Red Rock Adventures wird nachfolgend als Reiseveranstalter, der Teilnehmer der Reise als Reisender bezeichnet. Alle vom Reiseveranstalter durchgeführten Veranstaltungen werden nachfolgend als Reisen bezeichnet.

Alle vom Reiseveranstalter durchgeführten Reisen sind Abenteuer-Reisen und Reisen mit Expeditionscharakter, sowie sonstige Veranstaltungen mit Abenteuer-Charakter. Dem Reisenden ist bekannt, dass es sich bei den Reisen um solche mit erhöhtem Gefahrenpotential handelt, bei der auch bei Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt eine Schädigung des Reisenden, dessen Fahrzeug und der Ausrüstung nicht auszuschließen ist. Der Reisende nimmt auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil.

Die Reisen beinhalten Bestandteile wie Fahrten auf und abseits befestigter Strassen, auch außerhalb von Bestimmungen des jeweiligen Heimatlandes der Reisenden und außerhalb von EU-Bestimmungen, Durchfahrung von Geländehindernissen aller Art mit den eigenen Fahrzeugen der Reisenden, Fahrten auf Wegen die nur selten befahren werden und die nicht oder nur sehr selten instandgesetzt werden, Strecken ohne Winterdienst, Querfeldein-Fahrten abseits von Wegen, Befahrung von schmalen Wegen ohne Randsicherung, Befahrung von schlecht einzuschätzenden Bodenverhältnissen, Gefahren durch Lawinen, Steinschlag und Hangrutschungen, Baumfällarbeiten, Gefahren durch schlechtes Wetter, Gefahren durch Tiere, Durchquerung von Gebieten ohne Verbindung für Mobiltelefone, Durchquerung von Gebieten ohne schnelle Hilfsmöglichkeit durch Rettungskräfte, Aktivitäten beim Bergen von festgefahrenen Fahrzeugen, Beseitigung von Hindernissen auf der Fahrtstrecke wie umgestürtzte Bäume, Steine, Schneereste, Campaktivitäten mit Übernachtungen im Freien, Befahrung von Steilhängen und Durchquerung von Flüssen mit den Fahrzeugen, Durchquerung von Wüstengebieten. Es bestehen also Gefahren, die aufgrund des Charakters der Reisen als Abenteuer-Reisen nicht vorhersehbar sind.

1. Abschluss des Reisevertrages

Mit der Anmeldung, die über das Online-Formular auf der Internetseite http://www.redrockadventures.de erfolgt, bietet der Reisende dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung verbindlich an (=Angebot). Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Reisebestätigung durch den Reiseveranstalter zustande (=Annahme). Eine schriftliche Reisebestätigung ist entbehrlich, wenn die Anmeldung des Reisenden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn abgegeben wird.

2. Leistungen

Die Leistungsverpflichtung des Reiseveranstalters ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt des zur Zeit der Anmeldung gültigen Reiseausschreibung auf der Internetseite des Reiseveranstalters mit Preisen und Leistungen unter Berücksichtigung des besonderen Charakters der Reise, der Buchungsbestätigung sowie der darüber hinaus mit dem Reisenden schriftlich rechtsverbindlich getroffener Zusatzvereinbarungen.

Leistungsträger sind von dem Reiseveranstalter nicht bevollmächtigt oder ermächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung des Reiseveranstalters hinausgehen, im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.

3. Preise, Bezahlung

Zahlungen auf den Reisepreis erfolgen gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne des § 651k Abs. 3 BGB.

Ein Sicherungsschein gemäß § 651k BGB ist nicht auszuhändigen, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75,- Euro nicht übersteigt.

Mit Vertragsschluss (Zugang der Buchungsbestätigung) ist innerhalb von 14 Tagen eine Anzahlung in Höhe von 20 % zu leisten, die auf den Reisepreis angerechnet wird.

Die Restzahlung ist dreißig Tage vor Reisebeginn zur Zahlung fällig.

Soweit Vorauszahlungen vor Reisebeginn vereinbart sind, der Sicherungsschein übergeben ist und der Reiseveranstalter zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch auf die Inanspruchnahme der vertraglichen Leistungen.

Soweit der Reiseveranstalter für den Reisenden und auf dessen Veranlassung Fremdleistungen und/oder technische und sonstige Einrichtungen von Dritten beschafft, handelt er im Namen, in Vollmacht und für Rechnung des Reisenden.

Der Reisende haftet für die pflegliche Behandlung und die ordnungsgemäße Rückgabe der zur Verfügung gestellten Sachen und Einrichtungen. Er stellt den Reiseveranstalter von allen Ansprüchen Dritter aus der Überlassung dieser Sachen und Einrichtungen frei.

4. Gutscheine

Der Reiseveranstalter gibt in unregelmäßigen Abständen Wertgutscheine in unterschiedlichen Höhen für seine Veranstaltungen heraus. Die Gutscheine sind nur zeitlich begrenzt gültig. Die Gültigkeitsdauer ist auf den jeden jeweiligen Gutscheinen aufgedruckt. Je Veranstaltung kann jeweils nur ein Gutschein eingelöst werden. Ein Gutschein kann nur von demjenigen eingelöst werden, der ihn erworben hat. Eine Weitergabe an andere Personen ist ausgeschlossen. Eine Einlösung kann nur zusammen mit der Buchung erfolgen. Eine nachträgliche Einlösung für bereits gebuchte Reisen oder eine Auszahlung ist nicht möglich.

5. Leistungs- und Preisänderungen

Im Hinblick auf die besondere Eigenart der Reisen sind Änderungen und Abweichungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von dem Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind, nicht zu einer wesentlichen Änderung der Reiseleistung führen und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über Leistungsänderungen und Leistungsabweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

Etwaige Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Bei erheblicher Abweichung wird der Reiseveranstalter dem Reisenden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

Der Reiseveranstalter ist bei Änderungen der Leistungen berechtigt, den im Reisevertrag vereinbarten Reisepreis zu erhöhen, wenn, wenn die Kosten für bestimmte Leistungen unvorhersehbar gestiegen sind oder eine Änderung von Wechselkursen ausgeglichen werden muss. Der Reisende ist nach Offenlegung der Preisänderung zur Zustimmung des neuen (erhöhten) Reisepreises verpflichtet.

6. Rücktritt durch den Reisenden / Umbuchung auf Ersatzreisende

Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei dem Reiseveranstalter. Dem Reisenden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für ihre Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen.

Der Reiseveranstalter kann seinen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis wie folgt pauschalisieren (Richtsätze OLG Ffm NJW 1982, 2198):

bis zum 30. Tage vor Reisebeginn: 4 % des Reisepreises
28. - 22. Tag vor Reisebeginn: 8 % des Reisepreises
21. - 15. Tag vor Reisebeginn: 25 % des Reisepreises
14. - 7. Tag vor Reisebeginn: 40 % des Reisepreises
6 Tage vor Reisebeginn: 50 % des Reisepreises

Eine Rückerstattung des Reisepreises ist ausgeschlossen, wenn der Reisende die Reise ohne Kündigung nicht antritt.

Dem Reisenden bleibt es vorbehalten, dem Reiseveranstalter nachzuweisen, dass ihm keine oder wesentlich geringere Kosten als die geltend gemachte Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Reisende zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet.

Anstatt einer pauschalen Entschädigung kann der Reiseveranstalter seine konkret entstandenen Kosten entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen als Schaden geltend machen. Er ist in diesem Fall verpflichtet, dem Reisenden seine Aufwendungen im Einzelnen zu beziffern und zu belegen.

Eine Reiserücktrittsversicherung ist im Reisepreis nicht enthalten, es sei denn, dies ist in der Reiseausschreibung ausdrücklich als Leistungsinhalt angegeben. Dem reisenden wird daher empfohlen, das Rücktrittsrisiko auf eigene Kosten durch Abschluss einer Reise(-rücktritts)versicherung abzusichern.

Bis zum 6. Tag vor Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der Reiseveranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Bestimmungen oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

Tritt ein Dritter in den Vertrag ein (Vertragsübernahme), so haften er und der Reisende dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

Im Falle eines Rücktritts des Dritten kann der Reiseveranstalter vom Reisenden und von dem Dritten die tatsächlich entstandenen Mehrkosten verlangen.

Für die Nichtteilnahme an Offroad-Abenteuer-Tagen und Jeep Workshops ist eine Rückerstattung des Reisepreises ausgeschlossen.

7. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, vorzeitigem Verlassen der Reisegruppe, Nichterscheinen oder Verspätungen gleich aus welchem Grund, oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich der Reiseveranstalter bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

8. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

Bei Nichterreichen einer in der Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl ist der Reiseveranstalter bis 14 Tage vor Reiseantritt berechtigt, vom Reisevertrag zurücktreten. Der Reisende erhält in diesem Falle den gezahlten Reisepreis in voller Höhe zurück erstattet.

Der Reiseveranstalter kann nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen, wenn dies durch besondere Interessen gerechtfertigt ist und einer Fortsetzung der Reise entgegenstehen. Dies ist insbesondere der Fall,

a) wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters, der Reiseleitung oder seiner Beauftragten nachhaltig stört, den Anweisungen des Reiseveranstalters oder der Reiseleitung im Interesse der Sicherheit des Reisenden, andere Personen oder Sachen von bedeutendem Wert nicht Folge leistet oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. In diesem Falle behält der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis, muss sich jedoch ersparte Aufwendungen sowie Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

b) wenn Risiken oder behördliche Anordnungen dem planmäßigen Ablauf oder der Sicherheit der Reisenden entgegenstehen, wobei in diesem Zusammenhang auf den besonderen Charakter einer Abenteuer- und Expeditionsreisen hingewiesen wird. In diesem Falle behält der Reiseveranstalter den Anspruch auf Vergütung der Reise im Umfang der bereits erbrachten Leistungen. Der restliche Reisepreis wird an den Reisenden zurück erstattet.

c) bei Schäden am Fahrzeug des Reisenden, die nicht vor Ort repariert werden können und eine Fortsetzung der Reise für den Reisenden unmöglich machen oder ihn gefährden. Der Reiseveranstalter unterstützt den Reisenden bei Schäden oder einer Havarie mit den an Ort und Stelle zur Verfügung stehenden Mitteln des Organisationsfahrzeuges. Ist eine Reparatur oder Bergung mit diesen Mitteln nicht möglich, übernimmt der Reiseveranstalter keine weiteren Kosten. Hat der Reisende die Schäden selbst schuldhaft verursacht, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Reisepreises.

d) bei irreparablen Schäden am Fahrzeug der Reiseleitung, wenn im Reiseland im Rahmen der wirtschaftlichen Opfergrenze kein Ersatzfahrzeug zeitnah für die Reiseleitung bereitgestellt werden kann. Hat der Reiseveranstalter den Schaden selbst schuldhaft verursacht, behält der Reiseveranstalter den Anspruch auf Vergütung der Reise im Umfang der bereits erbrachten Leistungen. Der restliche Reisepreis wird an den Reisenden zurück erstattet.

e) bei schwerer Erkrankung des Reisenden oder einer seiner Mitreisenden, die eine weitere Teilnahme an der Reise unter Berücksichtigung der Belange der übrigen Reisenden verhindern oder die eine weitere Durchführung der Reise unmöglich machen. In diesem Falle besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Reisepreises.

Der Reisende hat im Falle des Rücktritts oder der Kündigung keinen Anspruch auf Schadensersatz gegen den Reiseveranstalter.

9. Beschränkung der Haftung

Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für eine gewissenhafte Vorbereitung und Abwicklung, für die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, für die Richtigkeit der Reiseausschreibung sowie für die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen.

Darüber hinaus ist die Haftung des Reiseveranstalters ausgeschlossen. Dies gilt auch für Nebenpflichtverletzungen, mangelnden wirtschaftlichen Erfolg, entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden und Schäden aus Ansprüchen Dritter gegenüber dem Reisenden.

Der Reiseveranstalter haftet nicht für Schadenansprüche nach Unfällen, die von Selbstfahrern oder von Dritten verursacht werden.

Der Reisende und seine Mitreisenden nehmen auf eigenes Risiko an den Reisen und Veranstaltung des Reiseveranstalters teil. Sie alleine tragen die zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von Ihnen verursachten Schäden, die durch das eigene Fahrzeug verursacht werden bzw. am eigenen Fahrzeug entstehen.

Der Reisende und seine Mitreisenden verzichten für alle im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Reise erlittenen Schäden oder Unfälle auf Schadensersatzansprüche gegen den Reiseveranstalter, dessen Beauftragten, Helfer, Behörden, Dienststellen und andere Personen, die mit der Organisation und der Durchführung der Reise in Verbindung stehen, soweit diesen nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

Eltern obliegt die Aufsichtspflicht für ihre mitreisenden Kinder.

Die Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Das gleiche gilt für einen dem Reisenden entstehenden Schaden, für den er allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

10. Obliegenheiten des Reisenden

Der Reisende ist verpflichtet, für die jeweiligen Reisegebiete eine ausreichende Kfz-Haftpflichtversicherung, und ggf. eine Fahrzeug-Vollversicherung, Reisekranken- und Unfallversicherung, welche auch den Rücktransport im Krankheits- oder Notfall abdeckt, auf eigene Kosten abzuschließen und eine gültige Fahrerlaubnis bzw. einen internationalen Führerschein mitzuführen. Der Reiseveranstalter übernimmt insoweit keine Haftung.

Es besteht kein Versicherungsschutz seitens des Reiseveranstalters. Auf Anforderung ist jeder Reisende verpflichtet, dem Reiseveranstalter einen Nachweis des jeweiligen Versicherungsschutzes vorzulegen. Ohne ausreichenden Versicherungsschutz ist die Teilnahme an der Reise nicht gestattet.

Für die Einhaltung der Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen-, Impf-, Verkehrs-, Gesundheits- und sonstigen Vorschriften der Reiseländer ist der Reisende selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, auch wenn diese Vorschriften nach der Buchung geändert werden sollten.

Der Reisende erhält verbindliche Informationen nach der aktuell gültigen Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht (BGB-Informationspflichten-Verordnung - BGB-InfoV). Alle weiteren Hinweise in den Reiseinformationen des Reiseveranstalters sind als Hilfestellung für den Reisenden zu verstehen und begründen keinen Anspruch auf Schadensersatz bei Auslassung von Informationen oder anderer Durchführung von Vorschriften im Heimatland oder in Reiseländern. Der Reisende ist verpflichtet sich über solche Regelungen selbst zu informieren.

Da die Teilnahme an den Reisen nur Personen mit einer sehr guten gesundheitlichen Konstitution möglich ist, ist der Reisende verpflichtet, dem Reiseveranstalter oder dem Reiseleiter unverzüglich gesundheitliche Bedenken mitzuteilen.

11. Gewährleistung, Kündigung durch den Reisenden, Anzeigepflicht

Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Reiseleitung kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Auftretens des Mangels der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde.

Der Reisende ist verpflichtet, seine Beanstandung unverzüglich dem Reiseveranstalter oder der Reiseleitung anzuzeigen. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von dem Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Der Reisende schuldet dem Reiseveranstalter den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises.

Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den die der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die lediglich als Fremdleistungen vermittelt werden.

12. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist sind jedwede Ansprüche ausgeschlossen, es sei denn, der Reisende war ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert.

Gewährleistungsansprüche des Reisenden verjähren nach einem Jahr ab dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum.

13. Sonstiges

Alle Angaben auf den Internetseiten, der Reisebestätigung und den Infoblättern des Reiseveranstalters werden vorbehaltlich gesetzlicher und behördlicher Genehmigungen veröffentlicht. Die Einzelheiten entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Für Druck- und Rechenfehler wird nicht gehaftet.

Kfz-Anhänger oder Wohnmobil-Aufsätze jeglicher Art können sind bei den Reisen nicht zugelassen.

Die maximale Fahrzeugabmessungen belaufen sich bei allen Reisen/bei allen Veranstaltungen auf:
Höhe 2,50 Meter
Breite 2,00 Meter (gemessen ohne Spiegel)
Länge 5,50 Meter

Ausnahmen hiervon bedürfen der schriftlichen Bestätigung des Reiseveranstalters.

Die Reisen und Veranstaltungen sind aufgrund langjähriger Erfahrung entstanden und wurden sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Der Reiseveranstalter beansprucht für diese Zusammenstellung Urheberrechte. Die während der Veranstaltung erlangten Strecken- und Organisationskenntnisse dürfen nicht für andere Veranstaltungen genutzt werden.

Der Reisende erklären sich damit einverstanden, dass während der Veranstaltung gefertigte Fotos und Videos auf der Internetseite des Reiseveranstalters veröffentlicht werden dürfen, soweit keine Persönlichkeitsrechte dadurch verletzt werden.

14. Personenbezogene Daten

Der Reiseveranstalter ist berechtigt, im erforderlichen Umfang Daten im Zusammenhang mit Buchungen und Durchführung einer Reise zu erheben und zu verarbeiten. Die Daten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Die Speicherung der Daten kann jederzeit schriftlich widerrufen werden.

15. Rechtswahl und Gerichtsstand

Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen den Parteien, die keinen allgemeinen Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland haben, findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen.

Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesem Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

16. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages oder der gesamten Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Folge.

Die Parteien sind verpflichtet, anstelle der ganz oder teilweise unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung eine solche wirksame oder durchführbare Bestimmung zu treffen, die dem mit der ganz oder teilweise unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung erstrebten Ziel und Zweck in zulässiger Weise am nächsten kommt.